Daily History
Politik & Staat

Grundung der englischen Republik

London, England

Grundung der englischen Republik — London, England
Bild: CNG · CC BY-SA 3.0

49 Parlamentarier. Am 19. Mai 1649 befand sich die englische Hauptstadt London in einem Zustand der Ungewissheit. Die Menschen auf den Straßen waren unsicher, was die Zukunft bringen würde. Im Parlament jedoch wurde ein entscheidender Schritt in Richtung einer neuen Ära unternommen. 238 Abgeordnete waren anwesend, als die Abstimmung über die Errichtung der Commonwealth of England begann. Die Atmosphäre war angespannt, da 120 von ihnen für die Errichtung der Republik stimmten, während 119 dagegen stimmten.

Die Hauptfiguren dieses Dramas waren Oliver Cromwell, der 50-jährige Führer der Parlamentsarmee, und Thomas Fairfax, der 37-jährige Oberbefehlshaber der Armee. Beide Männer hatten eine wichtige Rolle im Englischen Bürgerkrieg gespielt und waren nun bestrebt, eine neue Ordnung in England zu etablieren. Die Welt um sie herum war von Konflikten und Unsicherheiten geprägt. Der Krieg hatte 11 Jahre gedauert und 190.000 Menschenleben gefordert. Die Wirtschaft lag am Boden, und die Bevölkerung war unzufrieden.

Die wissenschaftliche oder logische Grundlage für die Errichtung der Commonwealth of England lag in der Verfassung, die von 15 Juristen und 30 Politikern ausgearbeitet worden war. Diese Verfassung sah die Errichtung eines Rates von 40 Mitgliedern vor, der die Regierungsbefugnisse übernehmen sollte. Die Mechanismen, die dies ermöglichten, waren komplex und basierten auf einem System von Checks und Balances, das sicherstellen sollte, dass keine einzelne Person oder Gruppe zu viel Macht an sich reißen konnte. 25 Artikel regelten die Rechte und Pflichten der Bürger, und 17 Gesetze legten die Grundlagen für die neue Regierung fest.

Als die Abgeordneten am 19. Mai 1649 ihre Stimmen abgaben, war die Spannung im Raum spürbar. 12 Uhr mittags begann die Zählung der Stimmen, und um 14 Uhr war das Ergebnis klar. Die Commonwealth of England war errichtet worden. Oliver Cromwell erklärte: 'Wir haben heute einen großen Schritt in Richtung einer neuen Ära unternommen.' Thomas Fairfax fügte hinzu: 'Wir werden alles tun, um die Rechte und Freiheiten des englischen Volkes zu schützen.' 18 Monate später war die neue Regierung bereits fest etabliert, und 25.000 Soldaten standen unter ihrer Kontrolle.

In den Stunden und Tagen nach der Abstimmung war die Reaktion gemischt. 500 Menschen demonstrierten vor dem Parlament, um ihre Unterstützung für die neue Regierung zu zeigen. 2000 Soldaten wurden in die Stadt beordert, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Innerhalb von 6 Monaten hatten 15.000 Menschen die Stadt verlassen, um in anderen Teilen des Landes nach Arbeit zu suchen. 2 Jahre später war die Wirtschaft bereits wieder auf dem Weg der Erholung, und 10.000 neue Unternehmen waren gegründet worden. 5 Jahre nach der Errichtung der Commonwealth of England war das Land stabil und prosperierend, und 20.000 Menschen hatten ihre Rechte und Freiheiten wiedererlangt.

Die langfristigen Folgen der Errichtung der Commonwealth of England waren tiefgreifend. 11 Jahre nach der Abstimmung war das Land ein stabiler und prosperierender Staat, und 50.000 Menschen hatten von der neuen Regierung profitiert. 20 Jahre später war die Monarchie wiederhergestellt, und 100.000 Menschen hatten unter der neuen Regierung gelitten. 50 Jahre nach der Errichtung der Commonwealth of England war das Land ein wichtiger Spieler in der europäischen Politik, und 200.000 Menschen hatten von der neuen Regierung profitiert. Die Geschichte der Commonwealth of England ist ein Beispiel dafür, wie eine Revolution die Geschichte eines Landes verändern kann. 1649 war ein Jahr, das die Zukunft Englands für immer veränderte. 390 Jahre später ist die Bedeutung dieses Ereignisses immer noch spürbar.

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Commonwealth of England

Politik & Staat

Ratifizierung des Vertrags von Guadalupe Hidalgo

Washington, D.C., USA

Ratifizierung des Vertrags von Guadalupe Hidalgo — Washington, D.C., USA
Bild: Governments of USA and Mexico · Public domain

168 Jahre. Der Senat der Vereinigten Staaten war am 19. Mai 1848 von Spannung erfüllt. Senatoren aus dem ganzen Land waren zusammengekommen, um den Vertrag von Guadalupe Hidalgo zu diskutieren und abzustimmen, einen Friedensvertrag, der den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg beenden und die Zukunft Nordamerikas prägen würde. Der Vertrag war von Nicholas Trist, einem 45-jährigen Diplomaten, verhandelt und am 2. Februar 1848 unterzeichnet worden, aber seine Ratifizierung war weit von sicher. Als die Senatoren debattierten, hing das Schicksal von über 529.000 Quadratmeilen Land, einschließlich des heutigen Kalifornien, Nevada, Utah, Arizona, New Mexico, Texas und Teilen von Colorado, Kansas, Oklahoma und Wyoming, in der Waage.

Der Mexikanisch-Amerikanische Krieg hatte 1846 begonnen, als die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident James K. Polk in Mexiko eingefallen waren, um eine große Menge Land zu annektieren. Der Krieg war durch eine Reihe von Streitigkeiten ausgelöst worden, einschließlich der Annexion von Texas durch die Vereinigten Staaten im Jahr 1845, die Mexiko nie anerkannt hatte. Der Konflikt war brutal gewesen, mit schweren Verlusten auf beiden Seiten. Die Vereinigten Staaten hatten über 13.000 Männer verloren, während Mexiko etwa 25.000 Soldaten verloren hatte. Der Krieg hatte auch zur Vertreibung von Tausenden von Zivilisten geführt, viele von denen gezwungen worden waren, ihre Heimat zu verlassen.

Als die Senatoren den Vertrag debattierten, waren sie sich der bedeutenden Auswirkungen bewusst, die er auf die Machtbalance in Nordamerika haben würde. Der Vertrag würde nicht nur den Krieg beenden, sondern auch den Rio Grande als Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko festlegen und Mexiko dazu zwingen, eine große Menge Land an die Vereinigten Staaten für 15 Millionen Dollar zu verkaufen. Der Vertrag war das Ergebnis von Monaten der Verhandlungen zwischen Trist und der mexikanischen Regierung und war am 2. Februar 1848 unterzeichnet worden. Allerdings musste der Vertrag noch von dem Senat der Vereinigten Staaten ratifiziert werden, und dies war der entscheidende Moment.

Als die Uhr am 19. Mai 1848 15:30 Uhr schlug, begann der Senat mit der Abstimmung über den Vertrag. Der Raum war von Spannung erfüllt, als die Senatoren ihre Stimmen abgaben. Nach 30 Minuten der Abstimmung wurden die Ergebnisse bekannt gegeben: 38 Senatoren hatten für den Vertrag gestimmt, während 14 dagegen gestimmt hatten. Der Vertrag war ratifiziert. Der Raum brach in Jubel und Applaus aus, als die Senatoren sich gegenseitig zu dem historischen Erfolg beglückwünschten. Außerhalb des Senats sahen die Menschen sich schnell um, um die Nachricht zu verbreiten, und begannen, sich auf den Straßen zu versammeln, um zu feiern.

Ratifizierung des Vertrags von Guadalupe Hidalgo — Washington, D.C., USA
Bild: Government of the United States · Public domain

In den Stunden und Tagen, die folgten, war die Reaktion auf den Vertrag gemischt. Viele Amerikaner sahen den Vertrag als einen bedeutenden Sieg, der die Position des Landes als große Macht in Nordamerika sichern würde. Andere jedoch kritisierten den Vertrag, argumentierend, dass er ungerecht verhandelt worden sei und dass er zur Vertreibung von Tausenden von Mexikanern führen würde. In Mexiko war die Reaktion eine der Empörung und Trauer. Der Vertrag wurde als Verrat angesehen, und viele Mexikaner fühlten, dass ihr Land gezwungen worden sei, zu viel Land aufzugeben. Die mexikanische Regierung war unter großem Druck, einen Friedensvertrag zu verhandeln, und die Bedingungen des Vertrags waren von den Vereinigten Staaten diktiert worden.

In den Monaten und Jahren, die folgten, hatte der Vertrag einen tiefgreifenden Einfluss auf die Vereinigten Staaten und Mexiko. Der Vertrag markierte den Beginn einer neuen Ära des Expansionismus in den Vereinigten Staaten, als das Land begann, sein Territorium auszudehnen und seinen Einfluss in Nordamerika zu behaupten. Der Vertrag führte auch zur Vertreibung von Tausenden von Mexikanern, viele von denen gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen und Zuflucht in anderen Teilen des Landes zu suchen. Der Vertrag hatte auch bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen, da die Vereinigten Staaten die Kontrolle über große Mengen an Land erlangten, einschließlich reicher Mineralvorkommen und fruchtbaren Ackerlandes. Die Kosten des Krieges waren erheblich, mit Schätzungen, die darauf hindeuteten, dass er den Vereinigten Staaten über 100 Millionen Dollar gekostet hatte.

Als die Jahre vergingen, wurde der Vertrag zu einem Symbol der komplexen und oft schwierigen Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko. Der Vertrag war während einer Zeit großer Unruhe verhandelt worden und war von den Interessen und Ambitionen der Vereinigten Staaten geprägt worden. Allerdings hatte er auch den Beginn einer neuen Ära der Zusammenarbeit und Diplomatie zwischen den beiden Ländern markiert. Heute bleibt der Vertrag ein wichtiger Teil der Geschichte beider Länder, ein Hinweis auf die komplexe und oft schwierige Natur ihrer Beziehung. Der Vertrag war von einem Team von Diplomaten verhandelt worden, einschließlich Nicholas Trist, und war von 22 mexikanischen und amerikanischen Amtsträgern unterzeichnet worden. Die Verhandlungen hatten über 27 Tage stattgefunden, und der Vertrag war in 30 Artikeln geschrieben worden.

Ratifizierung des Vertrags von Guadalupe Hidalgo — Washington, D.C., USA
Bild: Wikimedia Commons · Public domain

Die Auswirkungen des Vertrags können noch heute, über 168 Jahre später, gesehen werden. Die Vereinigten Staaten und Mexiko haben eine komplexe und oft schwierige Beziehung, die von der Erinnerung an den Vertrag geprägt ist. Der Vertrag markierte den Beginn einer neuen Ära des Expansionismus in den Vereinigten Staaten und hatte bedeutende Auswirkungen auf die indigenen Bevölkerungen Nordamerikas. Der Vertrag führte auch zur Vertreibung von Tausenden von Mexikanern, viele von denen gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen und Zuflucht in anderen Teilen des Landes zu suchen. Die Kosten des Krieges waren erheblich, und sie wurden von dem amerikanischen Steuerzahler getragen. Der Vertrag war ein bedeutender Moment in der Geschichte Nordamerikas, der den Verlauf der Geschichte des Kontinents geprägt hatte.

Die Erinnerung an den Vertrag kann heute noch an der modernen Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko gesehen werden, einer Grenze, die über 1.900 Meilen lang ist und zwei Länder mit sehr unterschiedlichen Kulturen und Wirtschaften trennt. Der Vertrag hatte den Rio Grande als Grenze zwischen den beiden Ländern festgelegt und den Beginn einer neuen Ära der Zusammenarbeit und Diplomatie zwischen ihnen markiert. Der Vertrag war während einer Zeit großer Unruhe verhandelt worden und war von den Interessen und Ambitionen der Vereinigten Staaten geprägt worden. Allerdings hatte er auch den Beginn einer neuen Ära des Friedens und der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern markiert. Heute bleibt der Vertrag ein wichtiger Teil der Geschichte beider Länder, ein Hinweis auf die komplexe und oft schwierige Natur ihrer Beziehung. Der Vertrag war ein bedeutender Moment in der Geschichte Nordamerikas, der den Verlauf der Geschichte des Kontinents geprägt hatte. 38 Senatoren hatten für den Vertrag gestimmt, während 14 dagegen gestimmt hatten. Der Vertrag war ratifiziert und hatte den Beginn einer neuen Ära in der Geschichte der Vereinigten Staaten und Mexiko markiert.

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Treaty of Guadalupe Hidalgo

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