Die Schlacht um Kreta
Crete, Greece
Am 20. Mai 1941, um 8:00 Uhr, beginnt die Schlacht um Kreta, eine der größten Luftlandeoperationen des Zweiten Weltkriegs. 22.000 deutsche Fallschirmjäger und 9.000 Bergjäger werden innerhalb von 24 Stunden auf die Insel gebracht, um die strategisch wichtige Insel zu erobern. Die britischen, neuseeländischen und australischen Verteidiger, etwa 42.000 Mann stark, werden von General Bernard Freyberg angeführt, einem 53-jährigen Neuseeländer, der im Ersten Weltkrieg gekämpft hat.
Die Deutschen haben eine massive Luftüberlegenheit, mit 1.200 Flugzeugen, darunter 530 Transportmaschinen, die die Soldaten und Ausrüstung transportieren. Die Alliierten haben nur 24 Flugzeuge auf der Insel, darunter 12 Hurricane-Jäger, die jedoch aufgrund der deutschen Luftüberlegenheit nur begrenzt eingesetzt werden können. Die Deutschen haben auch eine massive Artillerie, mit 200 Geschützen, die auf die alliierten Stellungen feuern.
Die Schlacht um Kreta ist eine der blutigsten des Zweiten Weltkriegs, mit über 12.000 deutschen und 17.000 alliierten Toten. Die Deutschen verlieren auch 170 Flugzeuge, während die Alliierten nur 47 Flugzeuge verlieren. Die Schlacht dauert 12 Tage, vom 20. Mai bis zum 1. Juni 1941, und endet mit der Kapitulation der alliierten Truppen. Die Deutschen haben die Insel erobert, aber zum Preis von über 6.000 Toten und 18.000 Verwundeten.
General Freyberg schreibt nach der Schlacht an Winston Churchill, den britischen Premierminister, dass die Deutschen 'wie eine Horde von Wildschweinen' auf die Insel gestürmt seien. Er beschreibt auch die brutalen Kämpfe, bei denen die Deutschen 'keine Gefangenen gemacht haben'. Die Schlacht um Kreta ist ein wichtiger Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg, da sie die Deutschen davon abhält, die Sowjetunion von Süden her anzugreifen.
Die Deutschen werden nach der Schlacht um Kreta nie wieder eine so große Luftlandeoperation durchführen. Die Alliierten haben jedoch aus der Schlacht gelernt und verbessern ihre Verteidigungstaktiken, was ihnen später bei der Landung in der Normandie helfen wird. Die Schlacht um Kreta ist auch ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Luftlandeoperationen, da sie zeigt, dass eine solche Operation nur mit massiver Luftüberlegenheit und einer guten Planung durchgeführt werden kann.
Heute ist die Schlacht um Kreta fast vergessen, obwohl sie eine der blutigsten und wichtigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs war. Die Insel Kreta ist jedoch noch immer ein wichtiger Ort für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, und die Schlacht um Kreta wird immer noch als ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte des Krieges angesehen. Die Deutschen haben die Insel erobert, aber zum Preis von über 6.000 Toten und 18.000 Verwundeten, und die Alliierten haben aus der Schlacht gelernt, um später bei der Landung in der Normandie erfolgreich zu sein.