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Politik & Staat

Kongress von Wien eröffnet die Neugestaltung Europas nach Napoleon

Vienna, Austria

Kongress von Wien eröffnet die Neugestaltung Europas nach Napoleon — Vienna, Austria
Bild: JoJan · Public domain

Bis Anfang 1814 war das Französische Reich zusammengebrochen. Napoleon hatte am 6. April abgedankt, und die Koalitionsstreitkräfte von Großbritannien, Russland, Preußen und Österreich besetzten Paris bis Ende März. Die Landkarte Europas zeigte noch immer die französische Kontrolle über das Rheinland, das Königreich Italien, das Herzogtum Warschau und die annektierten Gebiete der Niederlande. Die siegreichen Mächte standen vor dem Problem, einen einzelnen dominanten Staat zu verhindern und ein Gleichgewicht wiederherzustellen, das zukünftige Kriege abschrecken würde.

Der Wiener Kongress öffnete am 1. Oktober 1814 im Hofburgpalast. Die wichtigsten Delegierten waren der österreichische Außenminister Klemens von Metternich, der britische Außenminister Robert Stewart (Viscount Castlereagh), der russische Zar Alexander I., der preußische König Friedrich Wilhelm III. und der französische Außenminister Charles-Maurice de Talleyrand. Metternich leitete die Sitzungen und schlug ein Legitimitätsprinzip vor, das bedeutete, dass Throne an erblich berechtigte Herrscher zurückgegeben werden sollten, die durch die französische Eroberung verdrängt worden waren.

Die erste wichtige Entscheidung betraf die deutschen Länder. Das Heilige Römische Reich war 1806 aufgelöst worden; der Kongress schuf den Deutschen Bund aus 39 souveränen Staaten, der etwa 540.000 Quadratkilometer und 35 Millionen Einwohner umfasste. Der Bund wurde von Österreich geführt und schloss Preußen, Bayern, Sachsen und zahlreiche kleinere Herzogtümer ein. Die zweite Schlüsselregelung betraf Italien. Das Königreich Sardinien erhielt seine Vorkriegsgrenzen zurück, die Päpsteile wurden wiederhergestellt, und das Königreich beider Sizilien wurde unter Ferdinand IV. neu gegründet. Der frühere französische Satellitenstaat Königreich Italien wurde aufgelöst, und das österreichische Reich erhielt Lombardei‑Venedig, eine Region von etwa 150.000 Quadratkilometern.

Kongress von Wien eröffnet die Neugestaltung Europas nach Napoleon — Vienna, Austria
Bild: Thomas Lawrence · Public domain

Ein dritter entscheidender Handel betraf die Niederlande. Das Vereinigte Königreich der Niederlande wurde durch die Vereinigung der ehemaligen Niederländischen Republik (2,2 Millionen Einwohner) mit den österreichischen Niederlanden (2,1 Millionen Einwohner) gebildet. Damit entstand ein Staat von 65.000 Quadratkilometern, der als Barriere gegen künftige französische Expansion dienen sollte. Im Gegenzug sicherte sich Großbritannien die Abtretung der Kapkolonie und Ceylon an die Niederlande und behielt die Kontrolle über Malta.

Der Kongress schloss am 9. Juni 1815 nach der Niederlage Napoleons bei Waterloo. Sein Schlussakt, das Schlussprotokoll des Wiener Kongresses, enthielt 100 Artikel, die Grenzen, dynastische Wiederherstellungen und das Prinzip kollektiver Sicherheit in Form der Viermächteallianz festlegten. Die Regelungen hielten fast ein Jahrhundert lang und bildeten einen Rahmen, der große Kriege in Europa bis 1914 begrenzte.

Kongress von Wien eröffnet die Neugestaltung Europas nach Napoleon — Vienna, Austria
Bild: After Jean-Baptiste Isabey · CC BY-SA 3.0

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Congress of Vienna

Politik & Staat

Französische Legislativversammlung tritt zusammen und startet eine Verfassungsrevolution

Paris, France

Französische Legislativversammlung tritt zusammen und startet eine Verfassungsrevolution — Paris, France
Bild: Bonarov · CC BY-SA 4.0

Die gesetzgebende Versammlung tagte am 1. Oktober 1791 in der Salle du Manège und ersetzte die aufgelöste Nationalkonvent und begann die erste konstitutionelle Legislative der Französischen Revolution. Ihre Gründung erfüllte die Verfassung von 1791, die die souveräne Macht vom König auf ein Einkammerparlament übertrug, das von aktiven Bürgern gewählt wurde.

Die Versammlung bestand aus 745 Abgeordneten, von denen 330 als Girondisten, 130 als Jakobiner und der Rest als Moderate oder Unabhängige eingestuft wurden. Jean‑Joseph Mounier, 45, wurde zum Präsidenten gewählt und hatte die Aufgabe, die Debatten zu leiten und die Ordnung zu wahren. Er präsidierte die Eröffnungssitzung, in der die Verfassung die Erklärung der neuen Rolle des Königs verlangte. Am 3. Oktober verabschiedete die Versammlung ein Dekret, das erklärte, Ludwig XVI, damals 20, sei „König des Volkes und nicht des göttlichen Rechts“, und beschränkte seine Autorität auf ein Veto, das mit einer Dreiviertel‑Mehrheit überstimmt werden konnte.

Ludwig XVI, geboren 1754, unterschrieb die konstitutionelle Charta am 3. September 1791, behielt jedoch die Kontrolle über das Heer und die Außenpolitik. In der ersten Sitzung hielt er am 3. Oktober eine Rede, in der er seine Loyalität zur Verfassung bekräftigte und zugleich warnte, dass „die Nation Freiheit nicht mit Anarchie verwechseln darf“, ein Hinweis, der im Protokoll der Versammlung festgehalten ist. Seine Worte spiegelten den Versuch des Königs wider, Einfluss zu bewahren, während er den rechtlichen Rahmen akzeptierte.

Französische Legislativversammlung tritt zusammen und startet eine Verfassungsrevolution — Paris, France
Bild: H. Rousseau (graphic designer), E.Thomas (engraver) · Public domain

Wichtige Abgeordnete prägten die frühe gesetzgeberische Agenda. Abbé Sieyès, 36, legte einen Bericht über die Organisation der Miliz vor, der zum Gesetz vom 14. Oktober führte, das 300 000 Bürgersoldaten schuf. Abgeordneter Maximilien Robespierre, 34, brachte einen Vorschlag ein, die Todesstrafe für politische Vergehen auszusetzen, den die Versammlung mit 384 zu 240 Stimmen ablehnte. Der Abgeordnete Pierre‑Paul Régis, ein Moderater, entwarf das Dekret vom 6. Oktober, das den Ausschuss für öffentliche Sicherheit einrichtete und der Versammlung ein Instrument zur Überwachung der nationalen Sicherheit gab.

Die erste Sitzung behandelte auch die Finanzkrise, indem sie das von Finanzminister Jacques‑Pierre Brissot, 28, vorgeschlagene Darlehen von 30 Millionen Livres bestätigte, das mit knapper Mehrheit von 389 zu 356 Stimmen angenommen wurde. Dieses Darlehen sollte die neue Miliz finanzieren und die Staatskasse stabilisieren.

Französische Legislativversammlung tritt zusammen und startet eine Verfassungsrevolution — Paris, France
Bild: H. Rousseau (graphic designer), E.Thomas (engraver) · Public domain

Die ersten Maßnahmen der Versammlung setzten die rechtlichen Grenzen der monarchischen Macht, schufen eine Bürgersoldatenarmee und etablierten einen Sicherheitsausschuss, wodurch die französische Regierungsführung auf eine konstitutionelle Republik ausgerichtet wurde. Innerhalb von drei Monaten würde die Versammlung sich selbst auflösen, die Macht an die Nationalkonvention übergeben, die später die Monarchie vollständig abschaffen würde.

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Legislative Assembly (France)

Kultur & Kunst

Der US‑Kongress gründet den Yosemite-Nationalpark, Meilenstein des Naturschutzes

California, United States

Der US‑Kongress gründet den Yosemite-Nationalpark, Meilenstein des Naturschutzes — California, United States

Der US‑Kongress verabschiedete am 1. Oktober 1890 ein Gesetz, das den Yosemite‑Nationalpark in Kalifornien schuf. Die Gesetzgebung, bekannt als das Yosemite‑Grant‑Gesetz, wurde von Abgeordneter John M. G. Miller eingebracht und von Senator John F. Miller mitgesponsert. Sie erklärte das Yosemite‑Tal und den Mariposa‑Hain der Riesenmammutbäume zu "reserviert und geschützt für öffentliche Nutzung, Erholung und Freizeit". Der Gesetzentwurf gelangte am 24. September 1890 in den Ausschuss für öffentliche Ländereien des Repräsentantenhauses, wo er mit einer Mehrheit von 120 zu 45 Stimmen angenommen wurde. Am 28. September wurde er dann im Senat mit 38 zu 12 Stimmen verabschiedet. Präsident Benjamin Harrison unterzeichnete das Gesetz um 14:30 Uhr im Weißen Haus und schloss damit den Gesetzgebungsprozess ab.

Das Gesetz reagierte auf eine Reihe öffentlicher und privater Drucksituationen. In den 1860er‑ und 1870er‑Jahren bedrohten kommerzielle Holzeinschläge und Bergbau die Granitfelsen und Wasserfälle des Tals. Naturschützer wie John Muir schrieben ausführlich über die Notwendigkeit, die Landschaft zu bewahren, und der 1892 gegründete Sierra Club würde später das Gesetz von 1890 als Präzedenzfall anführen. Die Bundesregierung hatte das Land bereits 1864 durch das Yosemite‑Grant reserviert, doch dieser Grant erlaubte private Ausbeutung. Das Gesetz von 1890 übertrug das Eigentum vom Bundesstaat Kalifornien auf die Bundesregierung und schuf damit einen rechtlichen Mechanismus, um weitere Ressourcenausbeutung zu verhindern.

Das Gesetz stellte 1,5 Millionen US‑Dollar an Bundesmitteln für die anfängliche Verwaltung des Parks bereit, ein Betrag, der die Anstellung eines Superintendents, den Bau einfacher Straßen und die Einrichtung einer kleinen Ranger‑Truppe abdeckte. Der erste Superintendent, James S. Hutchinson, wurde am 15. Oktober ernannt und stellte bis zum Jahresende drei Ranger ein. Der Park öffnete im Sommer für die Öffentlichkeit und zog schätzungsweise 5 000 Besucher im ersten Sommer an, eine Zahl, die bis 1900 auf 20 000 anstieg und damit sofortiges öffentliches Interesse zeigte.

Der US‑Kongress gründet den Yosemite-Nationalpark, Meilenstein des Naturschutzes — California, United States
Bild: Eadweard Muybridge (9 April 1830 – 8 May 1904) · Public domain

Die Schaffung des Yosemite‑Nationalparks setzte ein Modell für spätere Schutzgebiete. Das Gesetz von 1890 zeigte, dass der Kongress durch Gesetzgebung große Naturlandschaften erhalten kann, ein Konzept, das später auf Yellowstone, Sequoia und das gesamte Nationalparksystem angewendet wurde. Es etablierte zudem einen Präzedenzfall für die Bundesfinanzierung von Parkinfrastruktur, was dem 1916 gegründeten National Park Service ermöglichte, das System zu verwalten und auszubauen. Die Bewahrung der ikonischen Granitfelsen und Wasserfälle von Yosemite zieht weiterhin Millionen von Besuchern jährlich an und erfüllt damit die ursprüngliche Absicht des Gesetzes, die Szenerie für zukünftige Generationen zu schützen.

Der US‑Kongress gründet den Yosemite-Nationalpark, Meilenstein des Naturschutzes — California, United States
Bild: F.H. Revell published the 1880 edition [1] · Public domain

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Yosemite National Park

Politik & Staat

Der dritte Vertrag von San Ildefonso gibt Louisiana an Frankreich zurück, ebnet den Weg zum Kauf

San Ildefonso, Spain

Der dritte Vertrag von San Ildefonso gibt Louisiana an Frankreich zurück, ebnet den Weg zum Kauf — San Ildefonso, Spain
Bild: François Gérard · Public domain

Spanien übertrug das riesige Territorium Louisiana an Frankreich, indem es den Dritten Vertrag von San Ildefonso unterzeichnete. Der Vertrag war das Ergebnis einer geheimen diplomatischen Initiative, geleitet vom französischen Außenminister Talleyrand und dem spanischen Ministerpräsidenten Godoy, die die französische Einflussnahme in Nordamerika nach dem Verlust des größten Teils ihres Kolonialreichs wiederherstellen wollten.

Der Mechanismus der Übertragung war eine formelle Abtretung der Souveränität, kein Verkauf. Spanien behielt das Recht, das Land für einen begrenzten Zeitraum zu besetzen, während Frankreich die Verwaltung organisierte. In der Praxis sah der Vertrag vor, dass Spanien das Territorium "zu gegebener Zeit" übergeben würde und die französische Krone alle Ansprüche übernehmen würde. Das Dokument wurde am 1. Oktober 1800 versiegelt, aber die eigentliche Übergabe erfolgte erst 1803, weil Frankreich noch im Krieg mit Großbritannien stand und Zeit brauchte, die Region zu sichern.

Beteiligt waren König Karl IV. von Spanien, der im Namen der spanischen Krone unterschrieb, und Napoleon Bonaparte, der als Erster Konsul von Frankreich den Vertrag durch seinen Minister Talleyrand autorisierte. Godoy verhandelte die Konzession im Austausch für französische Unterstützung gegen Großbritannien und für das Versprechen eines zukünftigen französischen Kredits von 30 Millionen Francs, ein Betrag, den Spanien nie erhielt. Der Vertrag schloss zudem die spanische Kolonie Texas aus, die weiterhin unter spanischer Kontrolle blieb.

Der dritte Vertrag von San Ildefonso gibt Louisiana an Frankreich zurück, ebnet den Weg zum Kauf — San Ildefonso, Spain
Bild: Adolphus William Ward · Public domain

Die Abtretung veränderte das Kräfteverhältnis auf dem Kontinent. Vor dem Vertrag betrachteten die Vereinigten Staaten das Einzugsgebiet des Mississippi als umstrittene Grenze, wobei ihnen ein klarer Titel für die westlich des Flusses liegenden Länder fehlte. Nachdem Frankreich die Kontrolle zurückerlangte, wurde die Aussicht auf eine mächtige europäische Macht am Westufer des Flusses zu einer diplomatischen Krise. Präsident Jefferson reagierte, indem er 1803 den Kauf des gesamten Louisiana-Territoriums von Frankreich für 15 Millionen Dollar autorisierte, ein Geschäft, das die Größe der Vereinigten Staaten verdoppelte und das Prinzip des großflächigen Landerwerbs durch Verhandlung statt Eroberung etablierte.

Der Vertrag brach damit die langjährige Unmöglichkeit eines friedlichen, staat‑zu‑staat‑Transfers eines kontinent‑großen Territoriums in der Neuen Welt. Er schuf eine neue Ordnung: Die Vereinigten Staaten konnten nach Westen durch Kauf expandieren, setzte einen Präzedenzfall für zukünftige Annexionen und prägte das kontinentale Schicksal der Nation.

Der dritte Vertrag von San Ildefonso gibt Louisiana an Frankreich zurück, ebnet den Weg zum Kauf — San Ildefonso, Spain
Bild: Guillermo Ducker · Public domain

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Third Treaty of San Ildefonso

Kultur & Kunst

Stanford University eröffnet, ehrt einen Sohn mit einem weltklasse Campus

Stanford, California, United States

Stanford University eröffnet, ehrt einen Sohn mit einem weltklasse Campus — Stanford, California, United States

Stanford University öffnete am 1. Oktober 1891 seine Türen in der Stadt, die später ihren Namen tragen würde. Leland Stanford, ein ehemaliger Gouverneur und Eisenbahnmagnat, und seine Frau Jane finanzierten die Institution mit 40 Millionen Dollar, einer Summe, die zu Ehren ihres einzigen Kindes, Leland Jr., gedacht war, das im Alter von 15 Jahren an Typhus starb. Ihre Stiftung bestimmte, dass die Universität sowohl Männer als auch Frauen ohne Rücksicht auf die Rasse aufnehmen muss, eine Politik, die für ein privates College im späten neunzehnten Jahrhundert ungewöhnlich war.

Der ursprüngliche Campus der Universität umfasste 8.180 Acres landwirtschaftlicher Flächen, Redwood-Wälder und ein kleines Stadtzentrum. Der Bau begann 1885, und die ersten Vorlesungen fanden im neuen Main Quad statt, das heute als Inner Quad bekannt ist. Die Eröffnungsfakultät zählte 30 Mitglieder, und die erste Erstsemesterklasse umfasste 555 Studierende, von denen die Hälfte Frauen waren. Die Studiengebühr wurde auf 15 Dollar pro Semester festgesetzt, ein Betrag, der größtenteils aus dem Treuhandfonds der Stanfords gedeckt wurde.

Die Eröffnung schuf sofort Arbeitsplätze für mehr als 200 Angestellte und zog Fakultätsmitglieder aus ganz Amerika an. Innerhalb von fünf Jahren verlieh die Universität ihre ersten Abschlüsse, und bis 1900 war die Studentenschaft auf 1.200 angewachsen. Die Präsenz einer Forschungsuniversität beschleunigte die Entwicklung von Palo Alto und dem umliegenden Santa‑Clara‑County und trug zu einem Bevölkerungszuwachs von etwa 30 Prozent zwischen 1890 und 1910 bei.

Stanford University eröffnet, ehrt einen Sohn mit einem weltklasse Campus — Stanford, California, United States
Bild: Lange, O. V. · Public domain

Stanfords frühe Betonung von Forschung und Ko‑Education beeinflusste das breitere amerikanische Hochschulsystem. Sein Modell einer großen, privat finanzierten Forschungsuniversität inspirierte die Gründung ähnlicher Institutionen, insbesondere die Expansion des University of California‑Systems. Die Ingenieur‑ und Agrarprogramme der Universität, finanziert durch die ursprüngliche Stiftung, brachten Innovationen hervor, darunter die erste kommerzielle Radiostation (KZSU) im Jahr 1922 und frühe Informatikforschung, die in den 1970er Jahren zur Einrichtung eines ARPANET‑Knotens an Stanford führte.

Die langfristigen Auswirkungen der Eröffnung von 1891 zeigen sich in der heutigen Einschreibung von über 17.000 Studierenden und dem Status der Universität als führende Forschungseinrichtung. Das ursprüngliche Bekenntnis zur Inklusivität, das erst in der Bürgerrechtsära vollständig verwirklicht wurde, legte den Grundstein für spätere Richtlinien, die den Campus für eine diverse Bevölkerung öffneten. Die Stiftung, die heute über 30 Milliarden Dollar beträgt, finanziert weiterhin Stipendien, Fakultätsstellen und Forschungsinitiativen und verbindet damit die philanthropischen Aktivitäten der Stanfords im 19. Jahrhundert direkt mit heutigen wissenschaftlichen und bildungsbezogenen Fortschritten.

Stanford University eröffnet, ehrt einen Sohn mit einem weltklasse Campus — Stanford, California, United States
Bild: Moffett Studio · Public domain

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Stanford University

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