Daily History
Politik & Staat

Attentat auf Robert F. Kennedy

Los Angeles, California, USA

Attentat auf Robert F. Kennedy — Los Angeles, California, USA

Am 5. Juni 1968 ist es in Los Angeles, Kalifornien, zu einem Ereignis gekommen, das die US-amerikanische Geschichte für immer verändern sollte. Robert F. Kennedy, der jüngere Bruder des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy, wurde nach einer Rede im Ambassador Hotel von einem Attentäter angeschossen. Viele Menschen wissen, dass Kennedy an seinen Verletzungen starb, aber nur wenige kennen die Details des Geschehens und die Gründe, die zu diesem tragischen Ereignis führten.

Die Situation vor dem Attentat war gespannt. Die USA waren mitten im Vietnamkrieg und die Proteste gegen den Krieg wurden immer lauter. Robert F. Kennedy, der zu diesem Zeitpunkt 42 Jahre alt war, hatte sich entschieden, für die Präsidentschaftswahlen 1968 zu kandidieren. Er war ein charmanter und intelligenten Politiker, der die Herzen vieler junger Amerikaner gewonnen hatte.

In den Monaten vor dem Attentat hatte Kennedy eine Reihe von Reden gehalten, in denen er sich gegen den Vietnamkrieg aussprach und für eine bessere Zukunft der USA einsetzte. Seine Reden waren immer gut besucht und seine Botschaften wurden von vielen Menschen gehört. Am Abend des 4. Juni 1968 hielt Kennedy eine Rede im Ambassador Hotel in Los Angeles, in der er seine Zuhörer aufforderte, für eine bessere Zukunft zu kämpfen.

Attentat auf Robert F. Kennedy — Los Angeles, California, USA
Bild: Unknown author · Public domain

Als Kennedy seine Rede beendet hatte, verließ er das Podium und begab sich in die Küche des Hotels, um sich mit seinen Unterstützern zu unterhalten. Es war 12:15 Uhr morgens, als plötzlich ein Schuss fiel. Kennedy wurde von einem Mann namens Sirhan Sirhan angeschossen, der sich in der Menge aufgehalten hatte. Sirhan war ein 24-jähriger Palästinenser, der Kennedy hasste, weil er die Israel-Politik der USA unterstützte.

Die nächsten Stunden waren chaotisch. Kennedy wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Seine Chancen auf Überleben waren gering, aber viele Menschen hielten noch an der Hoffnung fest, dass er es schaffen würde. Am 6. Juni 1968, um 1:44 Uhr morgens, starb Robert F. Kennedy an seinen Verletzungen. Sein Tod löste eine Welle der Trauer in den USA aus. Viele Menschen waren schockiert und traurig, dass ein so charmanter und intelligenten Politiker auf so grausame Weise ums Leben gekommen war.

Attentat auf Robert F. Kennedy — Los Angeles, California, USA
Bild: Evan Freed · Public domain

Der Tod von Robert F. Kennedy hatte weitreichende Folgen. Der Vietnamkrieg ging weiter, aber die Proteste gegen den Krieg wurden immer lauter. Die USA waren gespalten und viele Menschen verloren das Vertrauen in ihre Regierung. Der Tod von Kennedy war ein Wendepunkt in der US-amerikanischen Geschichte, der die USA für immer verändern sollte. Ein Detail, das viele Menschen nicht wissen, ist, dass Sirhan Sirhan, der Attentäter, immer noch im Gefängnis sitzt und auf seine Begnadigung wartet. Er ist jetzt 78 Jahre alt und hat über 50 Jahre im Gefängnis verbracht.

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Assassination of Robert F. Kennedy

Krieg & Konflikt

Konzentrationslager-Regulierungen im Zweiten Burenkrieg

South Africa

Konzentrationslager-Regulierungen im Zweiten Burenkrieg — South Africa
Bild: The British Army and The Illustrated London News · Public domain

Am 5. Juni 1900 veröffentlichte die britische Regierung die Konzentrationslager-Regulierungen für den Zweiten Burenkrieg. Dieses Ereignis markiert einen dunklen Abschnitt in der Geschichte Südafrikas und hatte weitreichende Folgen für die betroffene Bevölkerung. Die Konzentrationslager wurden eingerichtet, um die burische Zivilbevölkerung zu internieren, die als Unterstützer der burischen Truppen angesehen wurde. Die Lager waren jedoch miserabel ausgestattet und boten keine ausreichenden Bedingungen für die Insassen, was zu einer hohen Sterblichkeitsrate führte.

Die Situation vor dem Krieg war bereits angespannt. Der Zweite Burenkrieg begann im Oktober 1899 und war ein Konflikt zwischen der britischen Krone und den beiden unabhängigen Burenstaaten, der Südafrikanischen Republik und dem Oranje-Freistaat. Die Briten wollten die Kontrolle über die reichen Goldvorkommen in Südafrika erlangen und die Burenstaaten in das britische Empire integrieren. Die Buren hingegen kämpften für ihre Unabhängigkeit und ihre Rechte.

Die Konzentrationslager-Regulierungen waren ein Versuch der britischen Regierung, die burische Bevölkerung zu kontrollieren und zu unterdrücken. Die Lager wurden von britischen Soldaten bewacht und die Insassen waren gezwungen, unter miserablen Bedingungen zu leben. Laut Berichten starben in den Lagern zwischen 1900 und 1902 etwa 26.000 Buren, darunter auch viele Frauen und Kinder. Die Lager waren auch ein Ort der Zwangsarbeit, wo die Insassen gezwungen wurden, unter schweren Bedingungen zu arbeiten.

Konzentrationslager-Regulierungen im Zweiten Burenkrieg — South Africa

Die Folgen des Krieges und der Konzentrationslager-Regulierungen waren verheerend. Die burische Bevölkerung war traumatisiert und viele Menschen verloren ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage. Der Krieg endete im Mai 1902 mit der Kapitulation der Buren, aber die Folgen des Krieges wurden noch jahrelang gespürt. Die britische Regierung musste sich mit den Folgen des Krieges auseinandersetzen und versuchte, die Beziehungen zu den Buren wieder zu verbessern.

Ein interessanter Aspekt des Krieges ist, dass die Konzentrationslager-Regulierungen auch die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf sich zogen. Die Lager wurden von vielen Ländern und Organisationen verurteilt und es gab zahlreiche Proteste gegen die britische Regierung. Der Krieg und die Konzentrationslager-Regulierungen zeigen, dass auch in Zeiten des Krieges und der Unterdrückung die Menschenrechte und die Würde des Menschen respektiert werden müssen.

Konzentrationslager-Regulierungen im Zweiten Burenkrieg — South Africa
Bild: FAK · CC BY-SA 4.0

Die Geschichte des Zweiten Burenkrieges und der Konzentrationslager-Regulierungen ist ein wichtiger Teil der südafrikanischen Geschichte und zeigt, dass die Vergangenheit immer noch Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Der Krieg und die Lager sind ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die Menschenrechte und die Würde des Menschen zu respektieren, auch in Zeiten des Konflikts und der Unterdrückung.

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Second Boer War

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